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Abschluss

Søren Wagner
Abschluss

Abschluss inszeniert ein Porträt an der Grenze der Lesbarkeit, wo das Weglassen zu einer Art Betonung wird. Die Figur ist präsent, aber dennoch zurückgehalten; Identität wird als editierbare Oberfläche und nicht als unveränderliche Tatsache behandelt.

Das Werk, das in strengem Schwarz-Weiß und Inversion arbeitet, verwandelt die dokumentarische Sprache in etwas Unruhiges und Privates. Es liest sich wie ein Archiv mit bewusster Zensur: eine abschließende Geste, die sich einem Schluss verweigert.

Abschluss